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Berlin Ostkreuz
Bildrechte: DB AG, Volker Emersleben

Ausgabe vom 12. Juli 2018
Sehr geehrte Geschäftspartner,

die S-Bahn Berlin verjüngt ihre komplette S-Bahn-Flotte. Ab 2021 sind 382 neue Fahrzeuge in der Bundeshauptstadt unterwegs, die von einem Konsortium der Firmen Siemens und Stadler in der Region Berlin/Brandenburg hergestellt werden

Auch bei der Instandhaltung dieser 21 Zwei-Wagen-Triebzüge (Baureihe 483) und 85 Vier-Wagen-Triebzüge (Baureihe 484) denkt der Berliner Stadtbahnbetreiber innovativ und lässt sich beraten, wie Mängel an Klimanlagen frühzeitig erkannt und behoben werden können.

Stichwort Beratung: die DB Systemtechnik hat die Consulting-Aktivitäten für ihre Kunden ab sofort in einem Team gebündelt. Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.

Als europaweit tätiger Engineering- und Prüfdienstleister stehen wir Ihnen beinahe für jedes technisches Bahn-Thema zur Verfügung – übrigens auch für Fragen aus dem Straßenbahn- und U-Bahnbereich.

Nun viel Vergnügen mit den Themen in diesem Newsletter und wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch der DB Systemtechnik auf der InnoTrans 2018 (City Cube in Halle B sowie im Freigelände/O/600).

Ihre DB Systemtechnik

www.db-systemtechnik.de

Bildrechte: Stadler Pankow GmbH, Design büro+staubach 

Vorausschauende Instandhaltung von Klimaanlagen

Beratungsleistung zur Umsetzung von „Predictive Maintenance“ an den Klimaanlagen der Neufahrzeuge der BR 483/484 der S-Bahn Berlin

Die S-Bahn Berlin beschafft neue S-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe BR 483/484 für den Einsatz im Verkehrsvertrag „Teilnetz Ring“. Dabei werden die Fahrzeuge  mit einem  weitreichenden Diagnosesystem ausgestattet. Bei Inbetriebnahme der Fahrzeuge sollen Elemente der prädiktiven und zustandsorientierten Instandhaltung (engl. Predictive Maintenance/PM und Condition based Maintenance/CBM) in Form einer vorausschauender Instandhaltung umgesetzt sein.

Früherkennung ist der Schlüssel
Hinter PM und CBM verbergen sich technisches Know-how und Analysefähigkeiten, um Schäden frühzeitig zu erkennen, zu beheben und damit Stillstandszeiten zu vermeiden bzw. zu minimieren. Dies dient der Erhöhung der Verfügbarkeit und Steigerung der Zuverlässigkeit der Fahrzeuge und der Klimaanlagen.

Des Weiteren ermöglicht ein funktionierendes PM/CBM-System dem Betreiber genaue Vorhersagen des optimalen Zeitpunktes zur Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen anstelle starrer Zyklen. Merkliche Kosteneinsparpotenziale werden ohne die Einschränkung sicherheits- oder verfügbarkeitsrelevanter Aspekte gehoben.

Welche Daten sind relevant, wer braucht sie?
Für die Auswahl von Komponenten und Bauteilen, die vorausschauend „beobachtet“ werden sollten, holte sich die S-Bahn Berlin Unterstützung von der DB Systemtechnik.

Lesen Sie hier, welche Maßnahmen die Berliner S-Bahn im Rahmen der Klima-Beratung erarbeiten ließ ...

DB Systemtechnik-Team berät Sie aus einer Hand

Heiko Gau, DB Systemtechnik GmbH

Für Themen rund um das technische- und systemübergreifende Consulting steht Ihnen Heiko Gau von der DB Systemtechnik mit seinem Team zur Verfügung.

Direkter Kontakt:
Heiko Gau, Telefon: +49 69 265 55 360, Mail: heiko.gau@deutschebahn.com

Bisher gingen die Consulting-Aktivitäten der DB Systemtechnik ausschließlich von unseren Fachabteilungen aus. So war es für Sie als Kunde nicht immer leicht , sofort den richtigen Ansprechpartner in unserem Haus zu finden.

Mit einem eigenen Produkt Consulting richten wir unsere Strukturen nun neu und direkt an den Bedürfnissen der Kunden aus.

Sämtliche Consulting-Aktivitäten werden jetzt fachlich übergreifend von dem Team "Flottenmanagement-Consulting-Digitalisierung" koordiniert. Entsprechend der individuellen Aufgabenstellung durch den Kunden bindet das Team Spezialisten aus allen technischen Fachbereichen der DB Systemtechnik ein, um
  • Ihre Herausforderungen exakt zu analysieren
  • und für Sie Lösungen in allen Facetten des Bahnbetriebes zu konzipieren (Schienenfahrzeuge, Komponenten, Infrastrutkur, Instandhaltung, Prozesse, Managementaufgaben).
Kommen Sie mit Ihren Themen gerne auf uns zu! Heiko Gau, DB Systemtechnik

Mehr Infos zum Consulting bei der DB Systemtechnik ...

Copyright: Kompetenzcenter Marketing NRW -KCM
Bildrechte: Kompetenzcenter Marketing NRW KCM

Abschluss des RRX-Testprogramms in nur 8 Monaten

Es war ein spannender Auftrag, den die DB Systemtechnik von seinem Auftraggeber Siemens erhalten hat. Mit Vorserienzügen des im Siemenswerk Wien hergestellten Desiro HC (BR 462) mussten in kürzester Zeit detaillierte Zulassungsprüfungen durchgeführt werden.

Jörg Neugebauer, Projektleiter der DB Systemtechnik blickt zurück: „Für mich ist es gefühlt wie „Gestern“ als wir im Herbst vergangenen Jahres mit dem neuen Rhein-Ruhr-Express zur Bremsoptimierung nach Velim fuhren. Dass wir dann nur 8 Monate später unserem Auftraggeber Siemens bereits Vollzug für das komplette Versuchsprogramm melden konnten, macht uns schon ein bisschen stolz.“

4 Züge parallel - 15 Prüfungen im Fokus – Versuche auch in 3-fach-Traktion


Das Testprogramm für den RRX begann Mitte September 2017 mit einer Fahrt nach Tschechien. Auf dem Versuchsring in Velim wurde der neue Nahverkehrszug bremstechnisch optimiert. Im November startete die DB Systemtechnik dann eines der kürzesten Testprogramme in der Bahnbranche. Um den vorgegebenen Zeitplan für den völlig neu entwickelten Zug zu halten, setzte der Engineering- und Prüfdienstleister zeitweise sogar bis zu vier RRX-Züge parallel auf die Gleise.

Jörg Neugebauer: „Die Koordination der verschiedenen Messfahrten zur Fahrtechnik, Bremse, Torsionsdynamik, Betriebsmessung, zum Stromabnehmer und der Akustik war eine echte Herausforderung. Insgesamt hatten wir 15 Prüfthemen im Blick, z.B. auch das Fahrgastzählsystem."

Mit dem absolvierten Versuchsprogramm der DB Systemtechnik kann der Fahrzeughersteller Siemens den neuen Nahverkehrszug nun in die letzte Phase der Zulassung bringen. Nach Zulassung des Triebzuges durch das Eisenbahn-Bundesamt wird der weiß-grau-orange RRX dann für einen deutlichen Komfortsprung im Ruhrgebiet sorgen.

Mehr Infos zum RRX (z.B. zur Beschaffungsbegleitung) finden Sie hier ...


Copyright: DB AG, Kai Michael Neuhold
Bildrechte: DB AG, Kai Michael Neuhold

Modulares ZfP-Regelwerk (ab 11/2018 bestellbar)

Die DB Systemtechnik hat zusammen mit dem VDV im Rahmen eines Expertenkreises ein ZfP-Branchen-Regelwerk entwickelt. Die VDV-Schrift 889 eignet sich zur wiederkehrenden als auch außerplanmäßigen Instandhaltung. Sie beschreibt die Verantwortung und Aufgaben aller Beteiligten an der Zerstörungsfreien Prüfung und die dazu erforderlichen Kompetenzen sowie die Anforderungen an die Prüfausrüstung.

Hersteller, ECM´s* oder selbständige Instandhalter von Loks, Triebwagen oder Reisezugwagen können sich mit dem neuen Regelwerk künftig die Regelungen zur zerstörungsfreien Prüfung beschaffen, die sie individuell für ihren Fahrzeugpark benötigen.

*ECM: Entity in Charge of Maintenance - die für die Instandhaltung zuständige Stelle


Die VDV-Schrift 889 befindet sich aktuell im VDV-Umfrageverfahren und kann voraussichtlich ab November 2018 bestellt werden.

Noch mehr Infos zum neuen ZfP-Regelwerk?
Über die Internetseite der DB Systemtechnik erhalten Sie ein ausführliches Informationsblatt zum neuen Regelwerk (LINK).

Sie haben noch Fragen?
Gerne beantwortet die DB Systemtechnik auch Ihre konkreten Fragen.

Kontakt: Ulrike Mosler, DB Systemtechnik, Zerstörungsfreie Prüfsysteme
Tel.: +49 3381 812 501, E-Mail: ulrike.mosler@deutschebahn.com

Aus CRNi-Stahl additiv nachgefertigtes Bauteil
Bildrechte: DB Fahrzeuginstandhaltung, Florens Lichte

Schweißen 3-D-gedruckte3 Metallbauteile

Im laufenden Betrieb von Schienenfahrzeugen entsteht verschleißbedingt ein Bedarf an metallischen und nichtmetallischen Ersatzteilen in Kleinstserien. Ist aber z. B. für ein Gussteil die Original- Gussform nicht mehr verfügbar, stellt sich die Frage nach al-ternativen Fertigungsverfahren. Hierfür kommt der 3D-Druck infrage (Additive Manu-facturing).

Herstellungsprozess auch Aufgabe des Fahrzeugbetreibers

Da beim 3D-Druck beispielsweise ein metallischer Werkstoff nach einer neuen Herstellungsart entsteht, der so in keiner DIN- oder EN- Norm als schweißgeeignet bezeichnet wird, muss der Nachweis gleicher Sicherheit geführt werden. Dazu ist es erforderlich, Bauteile 3D-gedruckt, in reproduzierbarer Qualität herzustellen. Um dies zu gewährleisten, ist der Herstellungsprozess klar zu fixieren. Dies kann nicht allein dem Hersteller überlassen werden. Das ist auch Aufgabe des Fahrzeugbetreibers in seiner Verantwortung als ECM.

Der "Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren" hat mit Experten aus der Bahnbranche eine Arbeitsgruppe gebildet, um den Herstellungsprozess der 3-D-Druck-Ersatzteile zu definieren, damit ein gleichbleibender Werkstoff daraus hervorgeht, der dem Stand der Technik entspricht

Noch mehr Infos zum Schweißen im 3-Druck/Schweißtechnik erhalten Sie bei:

Frank Pickardt, Fachberatungsstelle Schweißtechnik der DB Systemtechnik, 
Tel.: +49 571 393-5524,
Mail: frank.n.pickardt@deutschebahn.com
Schweißtechnik im Internet (LINK) 


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Mail: db-ystemtechnik@deutschebahn.com
Internet: www.db-systemtechnik.de